Bernburg
Apotheken in Bernburg
Bernburg hat 36.000 Einwohner und liegt im Herzen Sachsen-Anhalts, 45 Kilometer südlich von Magdeburg und 40 Kilometer nördlich von Halle an der Saale. Der heutige Stadtteil Waldau wurde 806 erstmals urkundlich in der Chronic des Klosters Moissac erwähnt. Die Burg Bernburg mit dem Eulenspiegelturm besteht bereits seit dem 12. Jahrhundert. Hier soll der Legende nach Till Eulenspiegel als Tumbläser verdingt haben. Die erste Saalebrücke wurde 1239 errichtet. Sie wurde bis ins 20. Jahrhundert immer wieder zerstört und erneuert. 1278 erhielt Bernburg das Stadtrecht. 1526 erfolgte die Einführung der Reformation in Anhalt-Bernburg als drittem Staat der Welt, nach Kursachsen und Anhalt-Köthen.Mit dem Tod des letzten Herzogs Alexander Carl 1863 endete das Herzogtum Anhalt-Bernburg. 1902 wurde Bernburg Solbad und das Kurhaus wurde erbaut.
Wichtigste Unternehmen in Bernburg sind Niederlassungen der Chemiefirma Solvay, die bereits seit 1883 eine Sodafabrik betreibt, dias Steilsalzwerkt esco der K+S Gruppe, die Schwenk Zementwerke mit Hauptsitz in Ulm, die Kaugummifabrik Wohlgemuth und das Serumwerk Bernbug.
Die älteste Apotheke in Bernbug ist die Grüne Apotheke von Apotheker Frenzel, die schon seit dem 15. Jahrhundert besteht, in den ersten Jahrzehnten allerdings von Ärzten betrieben wurde. Die Rote Apotheke, die Blaue Apotheke und die nicht mehr bestehende Gelbe Apotheke haben ihre Namen vermutlich nach dem früheren Anstrich ihrer Gebäude.
Die Fußgängerzone in Bernburg ist entlang der Lindenstraße vom Karlsplatz, wo sich auch die Till-Eulenspiegel Apotheke befindet. Am Saalplatz angekommen führt eine Fußgängerbrücke direkt zum Talstadt-Markt und weiter in die Breite Straße in Richtung Grüne Apotheke, die sich in einem der wenigen vollständig aus der Barockzeit erhaltenen Häuser von Bernburg befindet.